ERV landet dritten Sieg in Serie

Mighty Dogs mit zwei starken Dritteln

Im dritten Duell mit einem Landesligisten in Folge haben die Schweinfurter Mighty Dogs am Freitag den dritten Sieg in Folge eingefahren. Dabei zeigte das Team um Spielertrainer Josef Straka in Burgau über weite Strecken eine engagierte Leistung und siegte letztlich hochverdient, auch wenn im Mitteldrittel ein deutlicher Weckruf nötig wurde.

„Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, von Beginn an gut umgesetzt, auch wenn Burgau zu Beginn des Spiels mit mächtig Dampf aus der Kabine kam“, bilanzierte Verteidiger Christopher Schadewaldt. Defensiv standen die Schweinfurter gut und konnten sich im Zweifel auch auf Goalie Kevin Kessler verlassen. Vorne zeigten die Mighty Dogs in Person von Viktor Ledin und Straka Durchschlagskraft. Ledin brachte die Gäste nach einer Einzelaktion in Führung (9.), Straka baute diese nach feinem Zuspiel von Patrik Rypar nur 83 Sekunden später aus.

Ein Doppleschlag der erstmal Wirkung zeigte und von den sich die Gastgeber so schnell nicht erholten. Daher ging es mit diesem Ergebnis in die erste Pause, die dem ERV allerdings nicht sehr gut bekam. Nicht nur, dass der ESV erneut von Beginn an viel Druck erzeugte und so bereits nach 23 Sekunden eine zwei Minuten Strafe gegen Straka heraufbeschwor. Die Hausherren nutzten ihre Überzahl diesmal auch konsequent zum Anschlusstreffer, der die Mighty Dogs mächtig ins Taumeln brachte.

Denn die Gäste gerieten nun immer stärker unter Druck und konnten sich mehr als glücklich schätzen, dass es in der 33. Spielminute nicht mindestens schon unentschieden stand. Dann zog Straka die Reißleine und nahm eine Auszeit. „Wir hatten schon zweiten Minuten vorher überlegt, die Auszeit zu nehmen, wollten uns aber noch abstimmen“, so Schadewaldt, der sowohl in der Kabine, als auch bei Auszeiten die Ansprachen übernimmt. Und er verhehlte auch nicht, was bereits von außen betrachtet klar wurde: „Ich bin sehr deutlich geworden.“ Was immer Schadewaldt genau gesagt hat, es verfehlte seine Wirkung nicht: Denn knapp dreieinhalb Minuten später setzte Straka mit dem 3:1 den Treffer, der den Widerstand des ESV brach.

Im Schlussdrittel fanden die Schweinfurter zu ihrem Spiel aus Abschnitt eins zurück und sorgten durch Treffer von Maximilian Rabs (43.) und Jan Kouba (46.) schnell für klare Verhältnisse. In diesem Spielabschnitt kamen nun auch Lucas Kleider und Marcel Grüner, die in Abwesenheit von Aleksander Andrusovich (verletzt) und Martin Oertel (beruflich verhindert), die einzigen „überzähligen“ Spieler waren, zu etwas mehr Eiszeit. Es lag allerdings nicht an ihnen, dass der ERV noch einen weiteren Treffer in Unterzahl hinnehmen (48.) musste. Diese Scharte wetzten die Mighty Dogs aber durch ein Überzahltor von Verteidiger Pascal Schäfer (58.) sowie den Schlusspunkt von Daniel Tratz (59.) schnell wieder aus.

So stand am Ende auch ein in der Höhe verdienter Erfolg, der im mittleren Spielabschnitt aber fahrlässig aufs Spiel gesetzt wurde. „Gegen die kommenden Gegner wie Passau und Pfaffenhofen müssen wir über alle drei Drittel konstanter spielen“, fordert daher nicht nur Schadewaldt, trotz der Verteidigung der Tabellenführung.

ESV Burgau – ERV Schweinfurt 2:7 (0:2, 1:1, 1:4)
Schweinfurt: Kessler – Schäfer, Schadewaldt, Faust, A. Kleider, Köder, Knaup, L. Kleider – Straka, Rypar, Kouba, Trolda, Manger, Zajic,, Ledin, Tratz, Rabs, Grüner.
Tore: 0:1 (9.) Ledin, 0:2 (10.) Straka (Rypar), 1:2 (22.) Schönwetter (Drozd, Seifert 5-4), 1:3 (38.) Straka (Rypar, Kouba), 1:4 (43.) Rabs (Tratz, A. Kleider), 1:5 (46.) Kouba (Schadewaldt, Zajic), 2:5 (49.) Zachar (Tausend, Zimmermann 5-4), 2:6 (58.) Schäfer (A. Kleider, Rypar 5-3), 2:7 (59.) Tratz. Strafminuten: 12 + 10 Schönwetter + 10 Zachar. Zuschauer: 255.

Quelle: Mainpost

2019-01-27T13:17:55+00:00Sonntag, 27 Januar, 2019|