Hoffnungslauf startet in Ulm

ERV-Saison geht in die entscheidende Phase

Mit dem Auswärtsspiel beim VfE Ulm/Neu-Ulm beginnt für die Schweinfurter Mighty Dogs endgültig die heiße Phase der Saison. Mit einem Sieg bei den Schwaben will der ERV den Grundstein für eine erfolgreiche Abstiegsrunde und den damit verbundenen Klassenerhalt legen.

Allerdings sollte das Team um Spielertrainer Josef Straka gewarnt sein. Denn in der vergangenen Aufstiegssaison der Schweinfurter zogen alle, wenn damals auch nur vier, Bayernligisten den Kürzeren und mussten den Gang in die Landesliga antreten. Mit Ulm/Neu-Ulm treffen die Mighty Dogs außerdem auf einen Gegner, der zudem vor Selbstvertrauen strotzen dürfte.

Zwar gingen die Ulmer nur als Dritter ihrer Landesliga Gruppe über die Ziellinie, mussten sich in 18 Partien aber nur viermal geschlagen geben. Dabei erzielten sie im Schnitt rund sechs Tore pro Partie. Die Rückrunde schloss der VfE gar als bestes Team seiner Staffel ab. Auf die Mighty Dogs dürfte also eine Menge Arbeit zukommen.

„Da erwartet uns ein gefährlicher Gegner“, betont auch Steffen Reiser, der zur Unterstützung von Straka in dieser Woche das Training mit leitete. „Gerade die ersten vier Spiele sind für die Bayernligisten besonders gefährlich, weil die Herausforderer eigentlich nichts zu verlieren haben.“ Daher ist er froh, dass personell fast wieder aus dem Vollen geschöpft werden kann. „Bis auf Christopher Schadewaldt, der noch angeschlagen ist und in Ulm wieder an der Bande stehen wird und eventuell Martin Oertel, der noch fraglich ist, sind alle mit an Bord“, wodurch dem ERV quasi zwei überzählige Stürmer zur Verfügung stehen.

Dadurch ist fest davon auszugehen, dass Straka die Reihen neu formieren wird. Geübt wurde in dieser Woche jedenfalls in diese Richtung. „Gerade unser Überzahlspiel stand jetzt, da die Reihen wieder besser besetzt sind, im Mittelpunkt.“ Aber auch das geordnete Aufbauspiel wurde etwas umgestellt und immer wieder trainiert, um einen guten Start in die Abstiegsrunde zu erwischen.

Dieser beschert dem ERV dann am Sonntag im ersten Heimspiel mit Pegnitz einen Weggefährten aus der Bayernliga. In der Hauptrunde konnten beide Partien gegen die Mittelfranken trotz schwacher Spiele letztlich gewonnen werden. Einen Selbstläufer werde es am Sonntag (18 Uhr, Icedome) aber sicher nicht geben. „Pegnitz hat zuletzt seine Heimspiele gewonnen. Außerdem haben sie sich zur Abstiegsrunde noch personell verstärkt und frisches Blut von außen geholt.“ Die Mighty Dogs werden also in beiden Partien zu 100 Prozent gefordert sein.

Der Spielplan des ERV in der Abstiegsrunde:
Fr, 11.01.: Ulm/Neu-Ulm – Schweinfurt (20 Uhr)
So., 13.01.: Schweinfurt – Pegnitz (18 Uhr)
Fr., 18.01.: Moosburg – Schweinfurt (19.30 Uhr)
So., 20.01.: Schweinfurt – Fürstenfeldbruck (18 Uhr)
Fr., 25.01.: Burgau – Schweinfurt (20 Uhr)
So., 27.01.: Passau – Schweinfurt (18.30 Uhr)
Fr., 01.02.: Schweinfurt – Pfaffenhofen (20 Uhr)
Fr., 08.02.: Schweinfurt – Ulm/Neu-Ulm (20 Uhr)
So., 10.02.: Pegnitz – Schweinfurt (17.30 Uhr)
Fr., 15.02.: Schweinfurt – Moosburg (20 Uhr)
So., 17.02.: Fürstenfeldbruck – Schweinfurt (17.15 Uhr)
Fr., 22.02.: Schweinfurt – Burgau (20 Uhr)
So., 24.02.: Schweinfurt – Passau (18 Uhr)
So., 03.03.: Pfaffenhofen – Schweinfurt (17.30 Uhr)

Quelle: Mainpost

2019-01-10T18:02:11+00:00Donnerstag, 10 Januar, 2019|