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Aktuelle Ergebnisse

18.02.18 EV Moosburg vs ESV Buchloe 2 : 3
18.02.18 EC Pfaffenhofen vs ERSC Amberg 5 : 4 (n.V.)
18.02.18 Mighty Dogs vs EC Bad Kissingen 6 : 2
18.02.18 ESC Hassfurt vs EHC Koenigsbrunn 7 : 10

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes

Simon Knaup kehrt zu seinem Heimatverein ERV Schweinfurt zurück.

Mit dem Dezember beginnt für den ERV Schweinfurt endgültig die heiße Phase der Eishockey-Saison. Spätestens dann sollten die Mighty Dogs ein echtes Eigengewächs wieder in den eigenen Reihen begrüßen. Denn Simon Knaup steht vor seinem Comeback im ERV-Dress. „Ich werde schon in Amberg wieder für Schweinfurt auflaufen“, gibt der frühere Kapitän nun sogar sein vorzeitiges Comeback bekannt, das ursprünglich erst zum Auswärtsderby in Haßfurt geplant war. Grund sind die Ausfälle bei den Mighty Dogs.

„Ich habe mir schon einige Spiele angesehen und muss sagen, dass es jetzt wieder juckt“, fiebert er seiner Rückkehr entgegen, auch wenn sicherlich ein paar mehr Trainingseinheiten auf dem Eis nicht schaden würden. „Aber ich bin fit. Schließlich habe ich erst letztes Wochenende die Rollhockey-Saison beendet.“ Dies war aber nicht der Hauptgrund, aus dem Knaup seine Schlittschuhe nach seinem zweiten Gastspiel in Höchstadt im vergangenen Frühjahr vorübergehend an den Nagel gehängt hatte. „Ich war beruflich sehr eingespannt und habe da mehr Verantwortung übernommen. Außerdem wollte ich einfach mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und wissen, wie ein Leben ohne Eishockey so ist. Das kannte ich ja bis dahin nicht.“

Schließlich steht Knaup seit dem zarten Alter von eineinhalb Jahren auf Kufen und startete zwei Jahre später seine Eishockey-Laufbahn, die ihn mit Schweinfurt und Höchstadt bis in die Oberliga führte. Nun will er mithelfen, dass der ERV künftig zumindest wieder in der Bayernliga antreten darf. Die Chancen dafür sieht er gegeben. „Der Kader ist zwar recht klein, aber die Qualität stimmt und die Stimmung in der Kabine ist gut. Die Spieler, mit denen ich gesprochen habe, haben mir bestätigt, dass der Trainer einen guten Job macht. Ich hoffe, ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass mein Heimatverein nun seine Ziele auch erreicht. Aber die wirklich harten Brocken kommen erst noch, wenn in der nächsten Runde die Bayernligisten dazukommen.“

Welche Rolle er im Team einnehmen soll, weiß er noch nicht. „Ich hoffe, dass der Trainer mich für die Verteidigung einplant. Wenn man älter wird, merkt man extrem, wie schnell die Jungen eigentlich sind. In der Defensive kann ich mit meiner Routine und meiner Übersicht vielleicht besser helfen. Und ein Torjäger war ich ja eh noch nie“, lacht die bisherige Nummer 14, die aber durchaus auch im Angriff zu überzeugen wusste. „Entscheiden muss das letztendlich der Trainer.“ Ebenso ungewiss ist für ihn die Antwort auf die Frage, ob es zu einer Wiedervereinigung mit seinem Bruder Jonas im ERV-Dress kommen könnte, der aus beruflichen Gründen nach der letzten Saison erstmal Schluss gemacht hatte. „Ich weiß, dass er Lust hätte. Aber wenn er mir erzählt, wann er von der Arbeit kommt und er ja dann auch noch an seiner Doktorarbeit schreibt, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sich das mit Eishockey vereinbaren lässt. Aber auch wenn ich der Bruder bin – genau kann ich es nicht sagen.“ Bei einer so eishockeyverrückten Familie wie den Knaups sollte man aber dennoch niemals nie sagen.