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Im Derby geht's um die Tabellenspitze

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ist für den ERV Schweinfurt ein Derby auch gleichzeitig ein Spiel um Platz eins in der Tabelle. Während man in der Vorrunde gegen Haßfurt noch den Kürzeren zog, soll es in Bad Kissingen mit dem Sprung auf Platz eins klappen. Die Vorzeichen für ein spannendes Duell auf Augenhöhe stehen gut.

Denn mit Bad Kissingen (1.) und den Mighty Dogs (2.) stehen sich die aktuell offensiv und defensiv stärksten Teams gegenüber. Während die Schweinfurter bislang im Schnitt nur drei Gegentore pro Spiel zuließen, erzielten die Kurstädter mehr als sechs. „Es überrascht mich schon ein wenig, dass die Bad Kissinger so viele Treffer erzielen. In zwei der vier Spiele in einer so ausgeglichenen Gruppe jeweils neun Treffer zu machen, ist beachtlich“, so ERV-Coach Zdnek Vanc. Bange ist ihm vor dem Derby aber nicht. „Wir werden wie immer unser Spiel spielen, defensiv gut stehen und vorne unsere Tore machen.“ Deren fünf waren es bislang im Schnitt für die Mighty Dogs.

Und Vanc kann personell aus dem Vollen schöpfen. Simon Knaup ist wieder mit an Bord, um der Abwehr weiteren Halt zu geben und auch Maximilian Rabs hat seinen ersten Einsatz nach langer Verletzungspause gut überstanden und ist beschwerdefrei. Dementsprechend ist der Kader des ERV sogar überbesetzt, weshalb Jens Freund vorerst nicht dazugehört. „Ich habe die Woche mit Jens gesprochen. Im Moment kann ich ihm nicht viel Eiszeit anbieten. Er bleibt daher erstmal Backup.“ Gleiches gilt für Vanc selbst, der sich aufgrund einer Erkältung auf seinen Hauptjob an der Bande konzentrieren wird. Vielleicht auch dahingehend eine richtige Entscheidung, wenn man an die teils hitzigen Duelle der Vorjahre denkt. Da könnte es wertvoll sein, wenn Vanc von außen die Übersicht behält und beruhigend eingreifen kann. Am Sonntag (18 Uhr, Icedome) steht das nächste Heimspiel für den ERV gegen Amberg an. Dabei treffen die Schweinfurter auf einen Gegner, der bislang nicht an die guten Ergebnisse der Vorrunde anknüpfen konnte. Mit nur zwei Punkten aus vier Spielen stehen die Oberpfälzer am Tabellenende und schon unter Zugzwang. Ein Umstand, der den Mighty Dogs mit ihrer eher defensiv ausgelegten Spielweise, in die Karten spielen könnte. Zudem haben die Schweinfurter gegen Amberg nach der Heimniederlage aus der Vorrunde kurz nach Weihnachten noch etwas gutzumachen. Dabei wird Vanc auf Verteidiger Pascal Schäfer verzichten müssen, der aus beruflichen Gründen verhindert sein wird. Ein Ausfall, der schmerzen wird, da Schäfer zuletzt nicht nur defensiv gut agierte, sondern auch offensiv immer wieder als Vorbereiter in Erscheinung trat.

Quelle: Mainpost

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